Aigner-Festspiele im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn
Foto: © Ski Austria/ Derganc
FIS Para Alpine Ski Weltcup am 12er KOGEL bei perfekten Bedingungen
Mit perfekt präparierten Pisten, anspruchsvollen Strecken und einer beeindruckenden Infrastruktur präsentierte sich der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn einmal mehr als idealer Austragungsort für hochklassige internationale Bewerbe. Der FIS Alpine Ski Weltmeisterschafen 2025 Ort Saalbach Hinterglemm bot bei den FIS Para Alpine Ski Weltcup-Rennen optimale Bedingungen und wurde zur großen Bühne für herausragende sportliche Leistungen.
Die Geschwister Aigner nutzten diese Bühne eindrucksvoll und machten das Saalbach-Quadruple perfekt. Veronika Aigner (mit Guide Elisabeth) und Johannes Aigner (mit Guide Nico Haberl) gewannen auch das vierte Rennen und verlassen Saalbach ohne Niederlage. Bei den Damen belegte – wie bereits am Vortag – Elina Stary (mit Guide Stefan Winter) den zweiten Platz, Rang drei ging an Sara Choi (KOR). Bei den Herren komplettierten Giacomo Bertagnolli (ITA) und Neil Simpson (ENG) das Podest.
Für Johannes Aigner waren die Rennen in Saalbach ein ganz besonderer Meilenstein: Mit seinen Weltcupsiegen Nummer 50 und 51 feierte der Niederösterreicher ein Jubiläum auf heimischem Boden.
„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit den Tagen hier in Saalbach. Bei einem Heimweltcup solche Erfolge feiern zu dürfen, ist natürlich die Draufgabe. Der 50. Jubiläumssieg geht runter wie Öl und gibt mir extrem viel zusätzliche Motivation. Die brauchen wir auch, denn vor den Paralympischen Spielen wartet noch ein richtig anstrengendes Programm. Deshalb freue ich mich über die Leistungen, konzentriere mich aber bereits auf die nächsten Rennen. Das große Highlight mit Cortina steht noch aus – dort möchte ich in Topform sein“, so Aigner.
Auch Veronika Aigner zeigte sich nach ihren Erfolgen zufrieden, blieb dabei aber gewohnt selbstkritisch:
„Es ist schon sehr cool, was wir hier erreicht haben. Ganz perfekt war das Skifahren aber noch nicht, wir haben noch einige Dinge zu verbessern. Vor allem der Wechsel von Licht und Schatten war herausfordernd, im Mittelteil hatte ich sogar einen Steher drin. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, und wollen das in den nächsten Rennen bereits besser umsetzen. Jetzt genießen wir aber noch Saalbach und einen Ruhetag zuhause.“
Zwei zweite Plätze bedeuten auch für Elina Stary eine äußerst positive Bilanz, insbesondere angesichts ihrer noch jungen Karriere. Die Kärntnerin sammelte in Saalbach wertvolle Erfahrungen:
„Ich hatte einen riesigen Spaß beim Skifahren, die Pisten waren in einem super Zustand. Saalbach war nochmal eine andere Liga im Vergleich zu den Rennen, die ich bisher gefahren bin. Ich konnte sehr viel mitnehmen und bin einfach froh, dass ich mich dieser Herausforderung gestellt habe“, erklärte die 20-Jährige.
Bei den stehenden Herren belegte Nico Pajantschitsch Rang neun, Thomas Grochar wurde 13.