FV Austria 13 Auhof Center - 100 Jahre Fußball

FV Austria 13 Auhof Center

Es gibt 1000 spannende und legendäre Geschichten über diesen traditionsreichen Fußballverein aus Wien 14 zu erzählen. Der FV Austria 13 Auhof Center gehört seit 3 Jahren der Wiener Stadtliga an, und hat sich 2010/2011 zum Meister der Oberliga A bewiesen. Historisches aus der großen Vergangenheit finden Sie auch in unserem Bericht 100 Jahre FV Austria XIII Auhof Center.

Heute, am 16. November 2013 ist das sport-oesterreich.at-Team beim Meisterschaftsspiel (Wiener Stadtliga Runde 14) FV Austria 13 Auhof Center gegen den SV Wienerberg am Kinkplatz in 1140 Wien, der Heimat des FV Austria 13 Auhof Center. Ein herrliches herbstliches Ambiente, freundliche Menschen und gesellige Stimmung empfangen uns am Kinkplatz. Michael Hesse, Obmann Stellvertreter, Mag. Michael Gehbauer und Trainer Michael Keller empfangen uns mit kultivierter Gastlichkeit - wir freuen uns auf ein spannendes Match gegen den SV Wienerberg.

Austria 13 gegen SV Wienerberg - Wiener Stadtliga 14. Runde

Das heutige Meisterschaftsspiel der Kampfmannschaft wurde mit 2:0 gegen den SV Wienerberg bestritten - dies ist aber nicht der einzige Grund, warum wir hier heute zu Besuch bei Obmann Stellvertreter Michael Gehbauer sind, der uns Vieles über den Aufstieg in die Wiener Stadtliga, und schwere sowie erfolgreiche Zeiten aus der Vergangenheit erzählt.

sport-oesterreich.at: Die Kampfmannschaft des VF Austria 13 Auhof Center hat gegen den SV Wienerberg heute 2:0 gewonnen - was ist das Resümee des heutigen Spiels?

Michael Gehbauer: Schön langsam geht die sehr erfolgreiche Herbstsaison dem Ende zu. Jetzt mit 23 Punkten liegen wir im Mittelfeld der Tabelle der Wiener Stadtliga. Unser Fußballverein ist nun seit 3 Jahren in der Wiener Stadtliga. Unser ist Ziel ist, dass wir uns in der Wiener Stadtliga etablieren. Unser Punkterekord sind 25 Punkte und es ist durchaus noch möglich, dass wir dies noch erreichen, ein Spiel haben wir ja noch auswärts.

sport-oesterreich.at: An dieser Stelle alles Gute für das letzte Saisonspiel am 24.11.2013 um 14 Uhr gegen SV Donau (U23 um 12:15 Ur). Ihr feiert dieses Jahr ein großes Jubiläum - 100 Jahre FV Austria 13 Auhof Center. Somit zählt der Verein zu den ältesten Fußballvereinen in Wien, wenn nicht sogar in ganz Österreich. Wie waren die Anfänge des VF Austria 13?

Michael Gehbauer: Die Gründung war 1913, so wie viele andere Vereine zu dieser Zeit gegründet worden sind. Worauf wir heute noch sehr stolz sind, ist die Tatsache, dass wir der älteste Fußballverein sind, der "Austria" in seinem Vereinsnamen trägt. Die Austria Wien ist als Verein zwar älter, spielt aber erst seit 1926 unter dem Namen Austria. Sie können sich auch auf unserer Website über die Geschichte des FV Austria 13 Auhof Center informieren. Jedenfalls haben die Funktionäre der Austria Wien damals mit unserem Verein sprechen müssen, ob die heutige Austria Wien diesen Namen tragen darf.

sport-oesterreich.at: Und jetzt vor 3 Jahren ist der FV Austria 13 Auhof Center von der Oberliga A in die Wiener Stadtliga aufgestiegen. Wie ist das vor sich gegangen?

Michael Gehbauer: Die Entwicklung unseres Vereins hat in den Jahren 2004 / 2005 eine besondere Veränderung durchlebt. Damals spielten wir in der Oberliga A und waren vom Abstieg bedroht. Wir haben damals mit dem Einkaufszentrum Auhof Center einen Sponsor gefunden - der uns seit dem unterstützt. Durch dessen Hilfe haben wir es geschafft, langsam und kontinuierlich immer besser zu werden.

sport-oesterreich.at: Welche Faktoren spielten maßgeblich eine Rolle für diese positive Trendwende?

Michael Gehbauer: Durch die finanziellen Mittel unserer Sponsoren konnte die Ausstattung der Mannschaft erheblich verbessert werden. Wir sind immer schon ein sehr bescheidener Verein gewesen, der sehr wirtschaftlich mit seinen Mitteln umgeht, haben es auch immer geschafft sehr ausgeglichen zu bilanzieren. Zudem sind auch einige wichtige Funktionäre hinzugekommen, deren wertvolle Unterstützung auch wesentlich dazu beitragen, dass der FV Austria 13 Auhof Center dort ist, wo er heute steht.

sport-oesterreich.at: Auch in infrastruktureller Hinsicht hat sich einiges getan: ein Kunstrasenplatz, ein eigener Trainingsbereich für Kinder...

Michael Gehbauer: Ja, richtig, das sind die Früchte aus den Bemühungen der letzten Jahre. Gerade auch im Nachwuchsbereich haben wir uns stark verbessert. Es gibt nun einen sportlichen Leiter im Nachwuchsbereich, der selbst Trainer bei Rapid war und entsprechend fundierte Erfahrung mitgebracht hat. Wir spielen mit unserem Nachwuchs heute in der höchsten Nachwuchsliga im Wiener Fußballverband. Es ist sehr schwer derzeit für uns, da wir hier erst noch richtig Fuß fassen müssen, aber die Zeichen stehen gut und wir sind sehr zuversichtlich.

sport-oesterreich.at: Nicht nur wegen der örtlichen Nähe, besteht eine Verbindung zu Rapid?

Michael Gehbauer: Ja, die Verbindung gibt es auf jeden Fall. Wenn wir Nachwuchsturniere haben, dann schaut Rapid vorbei, um sich unsere Jungs anzusehen. Es hat auch eine Verbindung zu unserem früheren sportlichen Leiter Harry Gartler eine Verbindung zu Rapid gegeben. Ja, genau der Vater vom Rene Gartler, war bei uns einige Jahre sportlicher Leiter und ist dann ins Management von Rapid gewechselt. Auch ein Michael Hatz hat bei uns mit Fußball begonnen, der dann zu Rapid gewechselt ist. Es ist schon so, dass die Rapid bei uns schaut, ob Sie gute Fußballer findet.

     

sport-oesterreich.at: Wie viele Nachwuchsspieler sind jetzt beim FV Austria 13 Auhof Center im Nachwuchs?

Michael Gehbauer: Momentan gibt es bei uns 250 Kinder im Nachwuchsbereich.

sport-oesterreich.at: Gerade der Nachwuchssport in Österreich ist ein ganz großes Thema bei uns, daher unsere Frage, wie man es als Kind schafft, bei FV Austria 13 Auhof Center aufgenommen zu werden. Gibt es spezielle Aufnahmekriterien, die erfüllt sein müssen?

Michael Gehbauer: Das ist eine ganz schwierige Frage, weil alleine unsere U8 hat heuer über 50 Kinder gehabt. Es ist wirklich sehr schwer, ausmustern zu müssen und zu sagen, dass du nicht bei uns spielen kannst. Dabei gehen wir sicherlich viel mehr in die Breite als die Spitzenvereine, jedoch muss jedes Kind gewisse Voraussetzungen mitbringen. Bei Rapid oder der Austria und auch bei uns ist es so, das wirklich nur die talentiertesten Kinder letztendlich weiterspielen können.

sport-oesterreich.at: Gibt es konkrete Ziele für 2014, in sportlicher und struktureller Hinsicht?

Michael Gehbauer: Ein großes Ziel für unseren Verein ist es, demnächst eine richtige Zuschauertribüne zu errichten. Dahingehend gibt es Überlegungen, ob mit der Errichtung auch gleich Garderoben, Sanitäranlagen und weitere infrastrukturelle Maßnahmen entstehen sollen. Unser Ziel ist es, den Aufenthalt unserer Gäste und Zuschauer so angenehm wie nur möglich zu gestalten, damit sich unter Dach sind und nicht nur auf der Wiese stehen müssen. In sportlicher Hinsicht möchten wir, dass sich unsere Kampfmannschaft in der Wiener Stadtliga etabliert, d.h. wir streben einen einstelligen Tabellenplatz an. Mit dem Nachwuchs wollen wir auf jeden Fall die Klasse halten und uns auch dort etablieren und schön langsam nach oben arbeiten.

sport-oesterreich.at: Nun interessiert uns auch die Meinung des Trainers Michael Keller, der seit wenigen Wochen aktiv beim FV Austria 13 Auhof Center das Kommando beim Training hat.

Michael Keller

Zur Information: Michael Keller (Abbildung oben: rechts)  kann schon auf eine lange Fußballerkarriere als Spieler und Trainer zurückblicken, was ihn zur optimalen Bereicherung für die Austria 13 macht. Seit Beginn (Juli 1982) an schon immer ein Abwehrspieler bei Rapid, bei First Vienna FC, Stockerau, Klingenbach, Wiener Sportclub und SV Leobendorf. Seit 1998 bis heute konnte er viel Erfahrung als Trainer bei Rapid, Leobendorf und Schwechat sammeln.

sport-oesterreich.at: Als Verein und/oder Trainer muss man ja differenzieren, zwischen dem Training und Aufbau von ausgewachsenen Spielern und dem Nachwuchsbereich. Wie siehst du das als Trainer, der erst seit Kurzem bei der Austria 13 dabei ist?

Michael Keller: Wie gesagt, ich bin erst kurz dabei und muss erst noch so richtig hinein wachsen in den Verein. Aber eines kann ich schon sicher behaupten: der FV Austria 13 Aufhof Center hat bereits sehr gute Spieler, da ist schon Qualität vorhanden, und wenn es der Verein schafft, laufend 1 oder 2 Spieler in die Kampfmannschaft hinauf zu bringen, dann ist das schon eine gewaltige Leistung.

sport-oesterreich.at: Wie verstehst du dich als Trainer mit deinen Spielern, in wie weit habt ihr euch in dieser kurzen Zeit schon kennen gelernt.

Michael Keller: Die Stimmung ist sehr positiv und das ist mir ganz wichtig, aber ich muss auf jeden Fall jeden einzelnen Spieler noch viel besser kennen lernen, dazu ist es jetzt noch zu früh. So etwas benötigt Zeit. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass sich die Kampfmannschaft am absolut richtigen Weg befindet. Der Teamgeist ist fantastisch. Ich bin jetzt seit 4 Wochen dabei, die ersten 2 Wochen waren die Jungs so motiviert, dass es eine richtige Freude war. Wir haben in diesem kurzen Zeitraum schon sehr viel Zeit miteinander verbracht. Ich muss alle einmal kennen lernen, richtig einschätzen können und entsprechend fordern und fördern. In der dritten Woche waren alle von den vorigen beiden Wochen geschafft, was eine Katastrophe war, aber sie haben Teamgeist und machen weiter, ziehen voll mit, und genau das ist wunderbar.

sport-oesterreich.at: Was ist dir persönlich im Training wichtig?

Michael Keller: Ganz wichtig ist für mich der Spaß, das müssen die Spieler mitbekommen, die müssen herkommen, weil Sie Freude am Fußballspielen haben. Da ist Spaß vorhanden und wir arbeiten gut miteinander. Ich bin davon überzeugt, dass wir einen guten Kader haben, gutes Potenzial für Entwicklung ist vorhanden, an dem man sehr gut weiter aufbauen kann.

sport-oesterreich.at: Dein Ziel für 2014?

Michael Keller: Wir werden 2014 richtig durchstarten, ein anderes Programm fahren, dass den Verein noch erfolgreicher macht - und ich will mit dem FV Austria 13 Auhof Center erster werden, das ist mein großes Ziel.

sport-oesterreich.at: Wir wünschen euch für 2014 viel Erfolg und ein gutes Gelingen - vielen Dank!

Michael Gehbauer und Michael Keller: Auch von uns ein großes Danke für euer Interesse an unserem Verein.

Besuchen Sie auch die Website des  FV Austria 13 Auhof Center und lesen Sie den Bericht zur Vereinsgeschichte auf wiener-sport.at.